Technik & Features
Jede Modifikation an einem TryHard Controller® muss sich im Spiel auswirken. Hier steht zu jeder einzelnen, was sie technisch verändert und was du davon beim Spielen merkst.
Paddles
Zusätzliche Tasten auf der Rückseite, dort wo Mittel- oder Ringfinger ohnehin liegen. Der eigentliche Gewinn ist nicht die Anzahl der Tasten, sondern dass dein Daumen beim Springen, Gleiten oder Ausweichen auf dem Stick bleibt – genau in den Momenten, in denen die meisten Spieler das Ziel verlieren. Das ist die Modifikation, die den größten Unterschied macht, und sie steckt in jeder Konfiguration.
Zweier-Paddles
Die beiden Aktionen, die du am häufigsten brauchst. Für die meisten Shooter reicht das. Standardbelegung: links X, rechts O.

Vierer-Paddles
Für maximale Belegung – Waffenwechsel, Nahkampf oder Ping zusätzlich auf den Fingern. Standardbelegung: links unten X und oben Dreieck, rechts unten O und oben Viereck.

Smart-Trigger
Statt eines langen Trigger-Wegs ein sehr kurzer, klar definierter Druckpunkt. Der Schuss sitzt, bevor andere überhaupt durchgedrückt haben. Besonders in Shootern, in denen die erste Kugel entscheidet.
Der Umbau betrifft alle vier Schultertasten: L1, L2, R1 und R2 klicken anschließend, statt sich durchdrücken zu lassen. Also nicht nur die beiden Abzüge, sondern auch die oberen Tasten.

Technisch bedingt werden die adaptiven Trigger des DualSense dabei deaktiviert – kurzer Hub und variabler Widerstand schließen sich aus. Wenn dir das Trigger-Feedback wichtiger ist, wähle beim Kauf eine Konfiguration ohne Smart-Trigger. Welche das sind, steht unter Häufige Fragen.
TMR No-Drift Sticks
Herkömmliche Sticks arbeiten mit Potentiometern: Zwei Kontakte schleifen bei jeder Bewegung physisch aufeinander. Dieser Abrieb ist unvermeidbar und führt irgendwann zu Stickdrift – die Figur läuft von allein, das Fadenkreuz zieht weg. Es ist der häufigste Grund, warum ein Controller vorzeitig ersetzt wird.
TMR-Sticks messen stattdessen magnetisch. Es berühren sich keine Bauteile, die sich abnutzen könnten. Der Verschleiß, der den Drift verursacht, entsteht gar nicht erst – die Präzision bleibt über die gesamte Lebensdauer gleich.

Smart-Buttons
Minimaler Auslöseweg und klarer Druckpunkt an den vier Action-Tasten – und am kompletten Steuerkreuz. Zusammen acht schnelle Tasten, bei denen jede Eingabe ohne Verzögerung ankommt.

Das Steuerkreuz wird dabei oft unterschätzt: Waffen- und Item-Wechsel laufen in vielen Spielen darüber, und dort zählt ein kürzerer Druckweg genauso wie an den Abzügen.

Konfigurierbare Paddle-Belegung
Mit diesem Upgrade legst du selbst fest, welche Taste auf welchem Paddle liegt. Die Programmierung läuft direkt am Controller über eine Tastenkombination – ohne Software, ohne PC, jederzeit änderbar, wenn du das Spiel oder deinen Spielstil wechselst. Die Standardbelegung entfällt damit.
Wie es Schritt für Schritt geht, steht unter Paddles programmieren.
Doppelte Akkulaufzeit
Der Serienakku des DualSense hat 1560 mAh. Unser Upgrade setzt einen Akku mit 3000 mAh ein – also nahezu die doppelte Kapazität. Für lange Sessions, ohne zwischendurch ans Kabel zu müssen.
Was wir nicht verbauen
Kein Rapid Fire, kein Aimbot. Es gibt keine Funktion, die selbstständig zielt, schießt oder Tasten wiederholt. Verändert wird ausschließlich Hardware – wie kurz ein Trigger auslöst, wie präzise ein Stick misst, wie viele Tasten deine Finger erreichen. Jede Eingabe kommt weiterhin von dir.
Weiterführend
- Häufige Fragen – Performance-Level, adaptive Trigger, Turniertauglichkeit
- Paddles programmieren – Belegung selbst festlegen
- Kompatibilität – welche Geräte unterstützt werden